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Sonstige Planwerke und Wärmeplan (SO)

SO_Basisobjekte: Plan, Bereich und Grundklassen

Das Paket SO_Basisobjekte liefert den Rahmen für Sonstige Planwerke: den Plan, seine Bereiche und die Basisklassen für Punkt-, Linien-, Flächen- und Geometrieobjekte. Der Beitrag erklärt, welche Angaben dazugehören, wofür sie gebraucht werden und wie XPLANUNG24 sie beim Einlesen und Prüfen verwendet.

Worum geht es?

Wie jedes Fachschema von XPlanung hat auch SO ein Grundgerüst: Ein Plan enthält Bereiche, und in den Bereichen liegen die Objekte. Das Paket SO_Basisobjekte stellt dieses Gerüst bereit. Es transportiert noch keine Fachaussage, legt aber fest, wie jede Festlegung aufgebaut sein muss.

Welche Inhalte hat das Paket?

Es enthält sieben Klassen:

  • SO_Plan: ein sonstiger, zum Beispiel länderspezifischer raumbezogener Plan. Pflicht ist die Planart, die über eine Liste (Codeliste) gewählt wird. Optional sind Gemeinde, Plangeber und die zugrunde liegende Rechtsgrundlage mit Datum.
  • SO_Bereich: ein Teil des Plans, der Objekte gliedert.
  • SO_Objekt: abstrakte Basisklasse für alle Inhalte, auch für nachrichtliche Übernahmen und planartübergreifende Planinhalte.
  • SO_Geometrieobjekt: Basisklasse für Objekte mit variablem Raumbezug. Ein Objekt hat entweder Punkt-, Linien- oder Flächengeometrie, nie gemischt.
  • SO_Punktobjekt, SO_Linienobjekt und SO_Flaechenobjekt: Basisklassen mit festem Raumbezug.

Was lässt sich damit darstellen?

Ein Land stellt eine eigene Planart bereit, etwa einen länderspezifischen Fachplan. Er wird als SO_Plan mit passender Planart angelegt, erhält einen Bereich für die Hauptkarte und darin beliebig viele Objekte: Flächen für Schutzgebiete, Linien für Grenzen, Punkte für einzelne Anlagen.

Wofür werden die Basisobjekte gebraucht?

Sie sorgen für Einheitlichkeit. Jedes Objekt gehört zu genau einem Bereich und hat eine eindeutige Geometrieart. Dadurch kann Software Dateien verschiedener Herkunft gleich behandeln, prüfen und anzeigen.

Was bedeutet das in XPLANUNG24?

Beim Upload prüft die Plattform zuerst den Plankopf und die Struktur: ist ein Plan vorhanden, gehören alle Objekte zu einem Bereich, ist die Geometrie gültig? Planart, Name und Rechtsgrundlagen erscheinen später in der Darstellung. Ein unvollständiger Plankopf ist ein häufiger Grund für Prüfhinweise.

Häufige Stolperfallen

Die Planart stammt aus einer Codeliste, die vom Standard bereitgestellt wird. Eigene Bezeichnungen sollten mit dem Datenanbieter oder der zuständigen Stelle abgestimmt werden. Außerdem gilt: Eine Gemeinde als Plangeber ist nur dann sinnvoll, wenn der Plan tatsächlich kommunal verantwortet wird.

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