Wissensdatenbank / Flächennutzungsplan (FP)
Basisobjekte: Plan, Bereich und Textabschnitte im FP
Die Basisobjekte bilden das Gerüst jedes Flächennutzungsplans im XPlanung-Standard: den Plan selbst, seine Bereiche, Textabschnitte und die gemeinsame Oberklasse aller Fachobjekte. Das Thema erklärt ihren Inhalt und ihre Nutzung in XPLANUNG24. Es ist damit die Grundlage für alle weiteren Pakete des Schemas FP und für jede Prüfung des Plans.
Worum geht es?
Bevor einzelne Flächen wie Wohnbauflächen oder Grünflächen beschrieben werden, braucht ein Plan einen Rahmen. Diesen liefern die Basisobjekte: Sie sagen, welcher Plan vorliegt, wie er gegliedert ist und welche Texte dazugehören. Alle anderen Pakete des FP-Schemas bauen darauf auf.
Welche Inhalte hat dieses Paket?
Die wichtigsten Objektarten sind:
- FP_Plan: der Flächennutzungsplan als Ganzes mit Angaben wie Name, Gemeinde, Planstand und Verfahrensdaten.
- FP_Bereich: eine Gliederungseinheit des Plans, zum Beispiel ein räumlicher Teilbereich. Fachobjekte werden einem Bereich zugeordnet.
- FP_Objekt: die abstrakte Oberklasse aller Fachobjekte. Sie legt fest, was jedes Objekt mitbringt, etwa Geometrie und Bereichszuordnung. Als eigener Inhalt kommt sie nicht vor, sondern vererbt ihre Eigenschaften.
- FP_TextAbschnitt: ein Abschnitt der textlichen Inhalte, etwa Erläuterungen oder Hinweise zum Plan.
Was lässt sich damit darstellen?
Eine Gemeinde hat ihren Flächennutzungsplan in zwei Teilen aufgestellt, einmal für den Hauptort und einmal für die Ortsteile. In der Datei entstehen ein Plan und zwei Bereiche, denen die jeweiligen Flächen zugeordnet sind. Ein zusätzlicher Textabschnitt nimmt eine Erläuterung auf.
Wofür werden sie gebraucht?
Ohne Plan und Bereich wären Fachobjekte lose Geometrien ohne Zusammenhang. Die Basisobjekte stellen sicher, dass jeder Inhalt eindeutig einem Plan und Planstand zugeordnet werden kann. Das ist Voraussetzung für Prüfung, Veröffentlichung und Archivierung.
Plan und Bereich im Zusammenspiel
Ein Plan kann mehrere Bereiche enthalten. Bereiche eignen sich zum Beispiel, um unterschiedliche Planstände, Teilräume oder thematische Ebenen zu trennen. Wichtig ist, dass jede Fläche genau einem Bereich zugeordnet ist, damit Karte und Auswertung eindeutig bleiben.
Was bedeutet das in XPLANUNG24?
Sie reichen Ihren Plan als XPlanGML-Datei ein, also als standardisierte XML-Datei, die Geometrien und Sachdaten gemeinsam enthält. Zuerst werden Plan und Bereiche gelesen. Sie bestimmen, wie der Plan in der Verwaltung und im Viewer erscheint und welche Metadaten angezeigt werden. Fehlen Pflichtangaben, ist mit Meldungen bei der Prüfung zu rechnen.
Die Datei wird beim Hochladen auf Struktur und Inhalt geprüft. Danach können die Objekte in einer Karte angezeigt und für Veröffentlichung oder Auswertung genutzt werden. Welche Funktionen Ihnen konkret zur Verfügung stehen, entnehmen Sie bitte der Produktdokumentation.
Häufige Stolperfallen
Fachobjekte ohne Zuordnung zu einem Bereich, fehlende Angaben zur Gemeinde oder widersprüchliche Planstände führen häufig zu Prüfmeldungen. Vermeiden Sie außerdem Textabschnitte, die auf nicht vorhandene Objekte verweisen.
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