Wissensdatenbank / Standards und OZG
EfA-Plattformen und Fachverfahren
Beim EfA-Prinzip („Einer für Alle“) wird ein Online-Dienst einmal entwickelt und von mehreren Ländern genutzt. Damit er mit den Fachverfahren der Behörden zusammenarbeitet, braucht es Standards wie XBau. Der Beitrag erklärt das Zusammenspiel in einfachen Worten und vorsichtig. Dazu gibt es anschauliche Beispiele aus der Praxis.
Worum geht es?
Im Rahmen der OZG-Umsetzung wurde das Prinzip EfA – „Einer für Alle“ verfolgt: Ein Land oder eine Gruppe entwickelt einen Online-Dienst, andere Länder nutzen ihn nach. Nicht jedes Bundesland baut sein eigenes Antragsformular.
Was ist ein Fachverfahren?
Ein Fachverfahren ist die Software, in der eine Behörde Vorgänge bearbeitet, zum Beispiel Bauanträge. Der Online-Dienst (die EfA-Plattform) nimmt Anträge entgegen, das Fachverfahren bearbeitet sie. Beide müssen Daten austauschen können.
Welche Rolle spielen Standards?
Die Brücke zwischen beiden bilden Standards. Bei der digitalen Bauantragstellung läuft der Austausch über XBau-Nachrichten. Dadurch muss die Plattform nicht jedes Fachverfahren einzeln kennen.
Wofür wird es gebraucht?
Das Prinzip spart Entwicklungsaufwand und vereinheitlicht Angebote. Voraussetzung ist, dass die Behörden ihre Fachverfahren anbinden. Wie weit das in einem Land gediehen ist, unterscheidet sich.
Was bedeutet das in XPLANUNG24?
XPLANUNG24 ist die Plattform für XPlanung-Pläne. Welche weiteren Standards die jeweilige Verwaltung nutzt, entscheidet sich in den eingesetzten Fachverfahren und Portalen.
Welche EfA-Plattform in Ihrem Land genutzt wird, erfahren Sie bei Ihrer zuständigen Behörde. Dieser Beitrag beschreibt nur das Prinzip.
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